Archiv für Januar 2010

Keine Versöhnung mit Deutschland!

13. Februar 2010 in Dresden

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„So! Der 13. Februar 2010 steht ins Haus und es sieht zum Einen nicht danach aus, als hätte Dresden in diesem Jahr ausnahmsweise keine Lust sich selber zu betrauern. Nein, das komplette Gegenteil ist zu erwarten, denn die Bombardierung jährt sich zum 65. Mal. Zum Anderen ist erneut mit etlichen tausend Nazis zu rechnen. Das Interesse an einer Blockade dieses Aufmarsches wächst, allerdings auch nur in der radikalen Linken. Zivilgesellschaft und Politik machen hingegen wenig Anstalten sich dem Aufmarsch wirklich in den Weg zu stellen. Kritik, in welchen Formen auch immer, ob praktisch oder theoretisch, ist also gefragt! “ Venceremos

Aufruf: Keine Versöhnung mit Deutschland – gegen Gedenken und Naziaufmarsch am 13. Februar 2010 in Dresden Venceremos

Filmvorführung mit Einleitungsvortrag WARUM ISRAEL

ag antifa
im Studierendenrat der MLU Halle
veranstaltet:

Filmvorführung mit Einleitungsvortrag
WARUM ISRAEL
Claude Lanzmann, Frankreich 1973, 195 min

im Kino Zazie (Kleine Ulrichstraße) / 18. Januar, 20:30 Uhr

„Im Oktober 2009 verhinderten linke Antiimperialisten in Hamburg die Aufführung des Filmdebüts Claude Lanzmanns („SHOAH“, „TSAHAL“). Der Grund: Lanzmanns Dokumentation ist ein Plädoyer für Israel. Der erste Film des engagierten Publizisten und Sartre-Weggefährten ist eines der bemerkenswertesten Zeitdokumente über den Staat Israel und sein Selbstverständnis, seine religiösen und politischen Fundamente und vor allem: seine Bürger. Sie sind es, die im Film zu Wort kommen – Angehörige der ersten Siedlergeneration, Neueinwanderer aus der Sowjetunion, Arbeiter, Intellektuelle, junge Israelis. Lanzmann spürt den Errungenschaften und Widersprüchen einer entstehenden israelischen Nation mit großer persönlicher Anteilnahme und viel Humor nach. So ergibt sich ein lebendiges Panorama der einzigartigen Vielfalt dieses Landes, seiner Paradoxien, Spannungen – und seiner schwierigen „Normalität“. Wir zeigen den Film aus gegebenem Anlass. „Dieser Film hat einen roten Faden, nämlich: Was ist das: Normalität? Was ist das: Ein Land, in dem jeder Jude ist? Das ist das Entscheidende vom Standpunkt eines Juden aus der Diaspora – und das waren sie ja letztlich alle. Der ganze Film spielt damit, mit der Normalität und der A-Normalität. Ich zeige in WARUM ISRAEL, dass die Normalität das eigentlich Anormale ist.“ Claude Lanzmann“

Mit einem Einleitungsvortrag der AG Antifaschismus im Stura.