Archiv für April 2012

13. April Vortrag der Kampagne Solidarnost zu Antifas in Ex – Jugoslawien

Hier ein Veranstaltungshinweis:

Freitag 13. April
in der Reil 78
um 19 Uhr

“Jugoslawien 20 Jahren nach dem Krieg: zwischen
Nationalismus und Neoliberalismus”

Die Kampagne Solidarnost versucht, mit verschiedenen Veranstaltungen über die Situation in den Nachfolgestaaten Jugoslawiens zu informieren. Sie wurde als Reaktion auf die Umstände, mit denen Antifaschist_innen aus der Region konfrontiert sind, ins Leben gerufen. Aggressiver Nationalismus und religiöser Fundamentalismus verstärken die vorhandenen Diskriminierungsformen wie Homophobie, Chauvinismus und Rassismus. Emanzipierte Strukturen haben es schwer unter diesen Umständen gesellschaftlichen Einfluss zu gewinnen. Mit der Kampagne wollen wir auf diese Zustände aufmerksam machen und die Aktivist_innen vor Ort unterstützen.

mehr über die Kampagne: solidarnost – Solidarität mit Antifas in Ex-Jugoslawien

Unterstüzt vom Alternativen Vorlesungsverzeichnis

Flyer Schwarz-Weiß:

7. April Antifa-Benefizparty in der Reil 78

Antifa-Benefizparty am 7.April in der Reil 78 ab 22Uhr – Start: 22:30

Live:
Sayes (Rap/Hiphop)
Tobi MC (Rap/Hiphop)

on the decks:
Casimir von Oettingen (Tech-House)
Kritikrave und MabLe (Drum & Bass/Drumstep)
Jonas Uhlenbrock (Minimal)

doors: 22.00
start: 22.30
location: Reilstraße 78

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien und Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Das gilt ebenso für Personen, die (eindeutige) rechtsextreme Symbolik und Bekleidungsmarken zur Schau stellen, insbesondere auch für die Modemarke Thor Steinar.

Vortrag: How Gender matters. Geschlechterrollen in der extremen Rechten

Mittwoch 4.April
um 18uhr
in der Reil 78 (Reilstraße 78 /Halle)

How Gender matters. Geschlechterrollen in der extremen Rechten.

Die extreme Rechte ist in ihrer Außenwahrnehmung immer noch männlich
dominiert. Das heißt, wenn über Akteure der rechten Szene gesprochen
wird, dann werden in den meisten Fällen zunächst einmal männliche
Akteure thematisiert. Das bedeutet jedoch nicht, dass Mädchen und Frauen
in der extremen Rechten keine Bedeutung zukommen würde.

Und es bedeutet auch nicht, dass die männlich dominierte Wahrnehmung
gleichzeitig die Konstruktionen von männlichen Identitäten innerhalb der
Szene kritische hinterfragt.

Die Veranstaltung „ How Gender matters. Geschlechterrollen in der
extremen Rechten“ möchte diesen Fragen nachgehen. Dabei wird zunächst
ein Blick auf das unterschiedliche Engagement rechtsextremer Frauen und
Männern geworfen und danach gefragt, welche Bedeutung der Konstruktion
von Geschlecht dabei zukommt. Dies gilt ebenso für die Prozesse der
Hinwendung zu der rechten Szene – denn auch hier spielen
Geschlechterrollenmodelle eine zentrale Rolle.

Darüber hinaus soll die Bedeutung von Gender für das Konstrukt der
völkisch-rassistischen „Volksgemeinschaft“ sichtbar gemacht werden. Die
Diskussion schließt dabei auch Schnittmengen mit
gesamtgesellschaftlichen Debatten um geschlechterpolitische Themen ein.

Referentinnen sind Mitarbeiterinnen des „Forschungsnetzwerkes Frauen und Rechtsextremismus“

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