Archiv für April 2013

Wer nicht feiert hat verloren! 8.Mai-Party

Am 8.mai 2013 jährt sich zum 68. mal der „Tag der Befreiung“, der Tag an dem die Wehrmacht von den Alliierten Streitkräften zur bedingungslosen Kapitulation gezwungen wurde, das wollen wir feiern! Wir feiern nicht den 2. Weltkrieg oder den Tod von Millionen Menschen, wir feiern das Ende des Krieges, die Zerschlagung Nazideutschlands, nicht die Befreiung des deutschen Volkes, sondern die Befreiung der Welt vom wütenden deutschen Wesen und somit die Beendigung der Shoa!
Wir feiern den Sieg des Lebens über den Tod!

„Der 8. Mai, als Tag der Befreiung Europas vom deutschen Faschismus, stellt für uns, ohne jedwede Einschränkung, einen Feiertag dar. Zugleich ist es jedoch auch ein Tag des Gedenkens, eines Gedenkens an die größten Greueltaten, die unser Planet je gesehen hat.“ (http://qik-ac.blogspot.de/

Freut euch auf eine besondere Party mit:

-Björn Peng
-kritikrave
-The Haddocks

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cocktails, bier und kicker

Reilstraße 78 / 21:oo Uhr

Eintritt: 5€

Reil78
www.p3ng.de
Kritikrave
The Haddocks

check: Text zum 8.Mai – 65. Jahrestag der Niederschlagung Nazideutschlands

„„wtf“ oder „watch out“? – Sektentum und Regression in Halle“

Wir dokumentieren hier einen kritischen Beitrag von Autonomen Antifas aus Halle anlässlich einer kritikwürdigen Veranstaltung von „Linksruck/marx21“ aus Halle.
www.linksunten.indymedia.org

„Über einen Vortrag, der Rassismus kritisieren will, aber reproduziert, über Politsekten in Halle und über die Frage, was die Solidarität mit faschistischen Organisationen in der Uni verloren hat

Die Mitglieder der trotzkistischen Kaderorganisation „Linksruck/marx21“ aus Halle, teilweise identisch mit dem SDS.Die Linke Halle, haben einen ihrer Führungskader zum Vortrag über (antimuslimischen) Rassismus eingeladen. Der in Deutschland um sich greifende Rassismus wird dort allerdings nicht analysiert und kritisiert werden – die Aussagen des Referenten scheinen Denkformen des antimuslimischen Rassismus vielmehr zu reproduzieren. Dazu gleich mehr.

Zunächst zum Hintergrund von Referent und Veranstaltern: Diese haben mit antifaschistischen und emanzipatorischen linken Positionen nämlich entgegen ihrer Selbstdarstellung nichts am Hut. marx21 ist der neue Name von „Linksruck“, einer zuletzt unter der Führung von Tony Cliff stehenden Politsekte mit strenger Hierarchie und „Weisungsprinzip“, die in Deutschland auf die unter dem Einfluss einer britischen trotzkistischen Kaderorganisation gegründete SAG zurückgeht, deren Gründungsmitglied übrigens der nun nach Halle eingeladene Volkhard Mosler war. Seit den neunziger Jahren firmierte man auf Weisung aus Großbritannien als „Linksruck“, mit gleichnamiger Zeitung. Es kam zu Konflikten mit autonomen Antifagruppen und -Bündnissen, als Mitglieder der Organisation diese unterwandern wollten. Tony Cliff befahl (!) den Mitgliedern schließlich den Eintritt in die Jusos, doch die geplante Einflussnahme scheiterte. Zehn Jahre später kam es zur Umorientierung auf die gezielte Beeinflussung des Zusammengehens der WASG mit der PDS, dann der neuen Partei Die LINKE. Linksruck versuchte nochmals die „entristischen Strategie“, und schaffte es diesmal, weite Teile des Jugendverbandes SDS.Die Linke mit eigenen AktivistInnen zu dominieren und zu übernehmen. Seit 2007 agiert Linksruck als „marx21“ und versucht, die Partei Die LINKE strategisch zu beeinflussen, was zu scharfer Kritik und Abwehrversuchen von Parteimitgliedern und Politikern der LINKEn geführt hat. (mehr…)

Veranstaltungstip: Ungarn- „Im Schatten von Viktor Orban“!

Vortrag: Ungarn – „Im Schatten von Viktor Orban“!

Wann: 18 April 2013 – 19 Uhr
Wo: VL (Ludwigstraße 37)

Viktor Orban ist der Vorsitzende der Fidesz-Partei und derzeitiger Ministerpräsident von Ungarn. In der medialen Berichterstattung gilt er derzeit als Stellvertreter der ungarischen Zustände, die sich immer mehr zuspitzen.Der Versuch der Rückgewinnung des Gebietes von Groß-Ungarn sei ein Unternehmen von wenigen Verwirrten, an deren Spitze Viktor Orban steht, lautet der einheitliche Tenor in den hiesigen Medien. Doch die Realität sieht ein wenig anders aus.Im Parlament sollen Menschen mit jüdischer Abstammung gezählt werden, da sie „ein nationales Sicherheitsrisiko für Ungarn darstellen“. Wenn Sinti und Roma nicht zur Zwangsarbeit antreten, werden ihnen für 3 Jahre die Sozialleistungen gestrichen. Schon im zweiten Weltkrieg schlossen sich die Ungarn mit den Deutschen zusammen, um ihr Land zurück zu erobern. Heute wählen die Menschen aus Ungarn die Fidesz-Partei mit einer 2/3 Mehrheit, wobei ein großer Teil des anderen Drittels Stimmen auf die nationalistische Jobbik Partei entfallen. Nationalistische Milizen terrorisieren Dörfer, die auch von Sinti und Roma bewohnt werden und erhalten dabei eine breite Zustimmung von der Bevölkerung. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich ein Jobbik-Abgeordneter sein Genom untersuchen ließ mit dem Ergebnis: „Keine Spur von jüdischen oder Roma-Genen“. Auch die Verehrung des antisemitischen Hitler-Verbündeten Miklo´s Horthy ist keine Seltenheit. Ganz im Gegenteil, denn in einigen Städten werden Plätze nach ihm benannt und Denkmäler errichtet. Einleitend mit einem kurzen geschichtlichen Abriss will der Vortrag auf die derzeitige Situation in Ungarn aufmerksam machen. Der Fokus steht dabei auf der antisemitische und antiziganistische Grundstimmung im Land und soll mit dem Viktor Orban Phänomen aufräumen. Der Vortrag wird von visuellen Ausschnitten begleitet.

Eine Veranstaltung der Assoziation „Gesellschaftskritische Odyssee“ (GekO)